Muscheln und Mikroplastik | Leo Gottschalk & Jonas Barkhau (GAME Projekt 2019)

“Warte mal. Hast du gerade gesagt, Muscheln sind auch manchmal Plankton?”

Für diese Folge sind wir von Berlin nach Hamburg gefahren und haben uns zusammen mit richtigen Meeresbiologie-Student:innen in eine Vorlesung zum GAME Projekt gesetzt. GAME bedeutet Globaler Ansatz durch Modulare Experimente und ist ein internationales Forschungs- und Ausbildungsprogramm. Klingt schlau? Ist es auch!

Alles, was wir nicht verstanden haben, haben uns Leo Gottschalk und Jonas Barkhau nach dem Vortrag noch mal genauer erklärt. Beide haben im Rahmen ihres Masterstudiums am GAME Projekt teilgenommen. Im Fokus ihrer Untersuchungen standen Organismen wie Muscheln, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. Aber was, wenn es diese sogenannten Filtrierer plötzlich mit Mikroplastik zu tun haben?

Wir sprechen über den Einfluss von Mikroplastik und natürlichen Mikropartikeln auf die Ozeane und die kleinen und großen Unterschiede zwischen Muscheln und Walen. Außerdem geht es um Plankton und Krill. Da haben wir nämlich eine grundlegende Erkenntnis…

Links zur Folge

Fotos, die neidisch machen

Forscherleben mit allem Drum und Dran. | Foto von Mark Lenz
Voller Körpereinsatz. | Foto von Mark Lenz

 

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Gletscher und Schelfeis | Nadine Steiger (2/2)

Nachdem uns Nadine Steiger in der letzten Folge vom meditativen Walezählen auf hoher See erzählt hat, wird es im zweiten Teil des Gesprächs wieder ein bisschen physikalischer: Es geht um unser Lieblingsthema Strömungen, aber auch um Gletscher und Schelfeis. Genauer gesagt um das Schelfeis der Antarktis. Dafür müssen wir aber erstmal erklären, was Schelfeis genau ist.

Und dann wird es ernst: Dieses von Nadine und uns so schön definierte Schelfeis wird nämlich von warmem Wasser bedroht und schmilzt. Aber woher kommt das warme Wasser überhaupt und wie kommt es unter das Schelfeis? Genau das ist Nadines Forschungsthema und sie erklärt uns gleich mal, wie eigentlich Forschung innerhalb der Ozeanographie funktioniert – und zwar weitaus unromantischer, als wir uns das gewünscht hätten. Für den romantischen Touch sind zum Schluss immer noch die Pinguine zuständig.

 

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